Unterschiede USA Deutschland

Salut Freunde,

heute mal ein kleiner Vergleich zwischen Deutschland und den USA, was mir bis jetzt so an Unterschieden aufgefallen ist.

Einkaufen: Die Geschäfte hier haben im Gegensatz zu Deutschland teilweise 24 Stunden 7 Tage die Woche auf, wenn ein Geschäft sonntags geschlossen hat, ist das doch eher die Ausnahme hier.

Zudem sind die Läden hier nicht wie deutsche Supermärkte. Hier kann man in Läden wie z.B. „Target“ oder „Walmart“ einfach ALLES bekommen. Erdbeeren, DVD, einen Toaster, ein Waffeleisen (Waffeleisen und Toaster sind übrigens sehr wichtig!) und sogar Handys oder Gopro`s kann man dort kaufen, also ein echtes Paradies für mich…

Freundlichkeit: Bei der Freundlichkeit fremder Leute hier und in Deutschland gibt es sehr große Unterschiede. Während man in Deutschland beim Spazieren gehen vielleicht nur stumm aneinander vorbei läuft, grüßt man sich hier meistens oder lächelt sich zumindest zu. Auch ist es nicht selten, dass dich fremde Leute z.B. beim Einkaufen einfach mit „Sweetie“ oder ähnlichem ansprechen, was in Deutschland nie jemand machen würde. (In Deutschland würde diese Person sich sogar vielleicht Ärger mit den Kindeseltern wegen „Belästigung“ einfangen.) Was ich aber auch dazu sagen muss, ist dass diese „Freundlichkeit“ überall auch anstrengend sein kann. Das Freundlich sein ist oft nur sehr oberflächlich und man merkt, dass es teilweise auch nur gespielt ist. Ein anderer Bereich bei dem auffällt, dass hier die Leute teilweise freundlicher sind ist, wenn man spazieren geht (was ich sehr oft mache). Wenn ich z.B. eine Straße überqueren muss an einer Ampel, wo gleichzeitigen auch Autos abbiegen dürfen, wartet immer jedes Auto bis ich die Straße überquert habe und fährt dann erst.

 

Essen gehen: Grundsätzlich geht man hier viel öfter Essen als ich es in Deutschland gewohnt bin. Teilweise sind wir hier schon 3 Mal die Woche essen gegangen, was echt ein Unterschied zu Deutschland is(s)t. Wenn man hier Essen geht ist es normal , dass man automatisch Wasser mit Eiswürfeln bekommt ohne erst danach fragen zu müssen (das bezieht sich natürlich nicht auf die Fastfood Restaurants). Auch ist es hier gewöhnlich, dass als erstes „Entrees“ (Vorspeisen) bestellt werden, das sind kleine Speisen, die sich die ganze Familie vor dem richtigen Essen erst teilt.  Auch ist es hier eher unüblich nach dem Essen noch etwas in dem Restaurant zu bleiben. Meist isst man und verlässt dann auch ziemlich schnell das Restaurant mit seiner Box. Box, das ist mein nächster Punkt: Da die Portionen hier meist echt riesig sind und man sie nur schwer schaffen kann, wird fast immer automatisch von der Bedienung gefragt, ob man sein Essen in einer Box mit nach Hause nehmen will. Das finde ich eine super Idee, da so viel weniger Essen verschwendet wird! (Da sollte sich Deutschland eine Scheibe von Abschneiden)

Auto fahren: Wie ihr sicher schon wisst, darf Manier schon ab 16 Auto fahren, was mich immer noch fasziniert. Wenn ich alles richtig verstanden haben, dann muss man seine praktischen Fahrstunden auch nicht mit einem Fahrlehrer machen sondern kann sie mit z.B. den Eltern machen kann (also kein Fahrlehrer). Ich hatte auch erwartet, dann relativ viele Kleinwägen für die Fahranfänger hier zu finden aber dem war nicht so. Sehr viele von den Fahranfängern haben schon große Trucks oder SUVs. Besonders beliebt und oft gesehen im Moment ist von Jeep der „Jeep Wrangler“, damit fahren hier echt viele Schüler rum!   Aber auch die Erwachsenen lassen sich von ihren Kindern natürlich nicht in Sachen Autos überbieten. Man sieht hier an jeder Ecke riesige Trucks und SUVs, die eigentlich nur für den Stadtverkehr viel zu groß und unhandlich erscheinen.

Aber wofür braucht man hier eigentlich ein Auto wenn man  so „zentral wohnt?“ Die Antwort ist ganz einfach: Für alles! Jeder fährt überall mit dem Auto hin, sind es nur 5 Minuten bis zum Supermarkt, zum nächsten Restaurant etc. Fast nichts wird hier zu Fuß gemacht und auch Fahrräder sind eine Seltenheiten (wenn ich jetzt grade von Fahrrädern schreibe fällt mir ein, dass ich das Fahrrad das ich hier benutzen könnte endlich mal reparieren sollte).

Nahverkehr: Auch ein weiterer Grund warum so oft Autos benutzt werden ist der Nahverkehr bzw. der fehlende Nahverkehr. Hier gibt es vielleicht eine Buslinie die stündlich einmal durch fährt, aber Fahrpläne habe ich hier noch nie gesehen und wirklich benutzten tut diese Busse niemand, da hier Apps wie „Uber“ sehr populär sind und häufig benutzt werden.

So das war es jetzt auch schon mit Teil 1 meiner Vergleichsserie. Teil 2 wird noch folgen und ich möchte auch noch unbedingt einen Beitrag über die Süßigkeiten bzw. das Essen generell hier machen 😉

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Kleine Auswahl aus dem Supermarkt

Habt noch einen schönen Tag

Liebe Grüße Alia

P.S.: Ich werde mich jetzt auf die Jagd nach der Schnake in meinem Zimmer machen, die mich seit 2 Tagen quält (Eine sehr wichtige Information)

 

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3 Monate

Salut,

Knapp 3 Monate bin ich jetzt schon hier, die Zeit verging einfach so schnell… Ich dachte mir heute mach ich einfach eine kleine Zusammenfassung über meinen Spring Break:

Zusammen mit meiner Hostmum und meiner Hostssister war ich in dem Spring Break, den Frühlingsferien, unterwegs. Die Ferien waren leider nur eine Woche lang. In dieser Woche haben wir einen Roadtrip nach Colorado, Durango, gemacht um die Mutter von meiner Hostmum zu besuchen. Losgefahren sind wir glaube ich an einem Samstag. Die erste Etappe ging für uns nach Santa Fe, einer kleinen Stadt in New Mexiko. Allein die Fahrt dorthin hat schon ca. 9 Stunden gedauert, was echt anstrengend war. Dort hatten wir für eine Nacht ein Hotelzimmer gemietet und die Stadt ein bisschen erkundet. Das besondere an der Stadt war, dass überall die roten „Früchte“ herumhingen, da diese ein Wahrzeichen für die Stadt sind.

Am nächsten Tag sind wir dann aber auch schon die restlichen ca. 4 Stunden nach Durango gefahren, wo wir von Hirschen begrüßt wurden (die laufen dort überall frei herum!!).

Die Woche über haben wir dort unterschiedlich Sachen gemacht. Meine Hostschwester und ich waren z.B. einmal beim Yoga, einmal in einem Zumba Kurs und wir wollten wandern gehen, haben dann aber gemerkt, dass der Weg gesperrt ist…

Generell hat man doch schon einen großen Unterschied zwischen Plano und Durango gesehen. Angefangen bei den Autos (in Durango gab es fast nur Trucks) bis zu den verschiedenen Leuten (in Durango war die Altersgruppe etwas älter).

 

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Die roten „Früchte“, die überall in Santa Fe hingen.
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Unser Begüßungskomitte

Jetzt zu der Rückfahrt…

Auf der Rückfahrt haben wir auch nochmal einen Halt gemacht und zwar in Amarillo, einer ganz kleinen Stadt in Texas. Dort haben wir nicht viel gemacht. In Amarillo gibt es ein sehr berühmtes „BBQ Haus“. Die Leute kommen von überall her um sich das anzusehen. Wir waren auch drinnen und es ist einfach wahnsinnig wie groß es dort war. Für uns waren dort viel zu viele Leute…  Das Angebot dort ist ein ca. 2kg schweres Steak. Wenn man es schafft das ganz zu essen, muss man dafür nichts bezahlen.

Ich weiß, dass der Post jetzt schon etwas älter und ein bisschen langweilig ist, aber ich wollte ihn doch noch hochladen.

Liebe Grüße Alia

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Logo des BBQ House

Meine Geburstagswoche

Hello back after 3? weeks,

in letzter Zeit hatte ich sehr viel zu tun und deswegen kam so lange auch nichts. Aber das wird sich jetzt ändern!

Wie man schon in der Überschrift lesen kann, geht es in diesem Post darum, wie ich hier meinen Geburtstag gefeiert habe und was ich in der Woche so unternommen habe.

Da ich nicht genau weiß, wie ich anfangen soll, fange ich einfach mit meinem Geburtstag an: Mein Geburtstag war am 13.2. ,einem  Dienstag. Da mein Hostdad an dem Tag lange arbeiten musste, haben wir meinen Geburtstag einfach schon am Samstag den 10.2. „vorgefeiert“. Meine Eltern hatten mit nur gesagt, dass wir Essen gehen und ich durfte eine Freundin einladen, was ich auch gemacht habe. Eigentlich sollte es eine Überraschung werden wo wir hingehen doch meine Gastschwester hatte sich einen Tag davor ein bisschen verplappert und ich wusste schon davor wo es für uns hingehen würde. Am Samstag sind wir dann alle losgefahren, haben meine Freundin abgeholt und sind zu dem Restaurant gefahren. Meine Gasteltern haben extra ein deutsches Restaurant in der Nähe ausgesucht gehabt und das Restaurant war echt süß!

Die meisten Gerichte auf der Karte standen dort auf Deutsch und waren aber auf englisch erklärt, trotzdem durfte ich für jeden das Essen aussuchen, da niemand so richtig wusste, was sie nehmen sollten. Das Essen war echt wirklich gut und ich denke es hat auch allen geschmeckt. Für den Nachttisch haben wir auch ein paar Stücke Kuchen (Käsekuchen, Schwarzwälder Kirsch Torte, Apfelstrudel, Bienenstich) mit nach Hause genommen und dort probiert. Mich hat überrascht, dass alle Kuchen bis auf den Käsekuchen echt „deutsch“ geschmeckt haben. Der Käsekuchen hier schmeckt total anders als bei mir zu Hause und man konnte keine Ähnlichkeiten bis auf das Aussehen feststellen und der Käsekuchen zu Hause schmeckt mir persönlich besser (hier mal Grüße an meine Tante, die den besten Käsekuchen macht).

Der Abend insgesamt war wirklich total schön. Eine Sache an die ich mich noch gut erinnern kann war, dass mein Hostdad meiner Hostsister 20$ versprochen hat, wenn sie zu einem Mann, der gerade auf seine Frau gewartet hat, an den Tisch geht und mit ihm ein Gespräch anfängt. Das hat sie auch wirklich gemacht! Und wir hatten alle was zu lachen.

An dem Sonntag nach meiner Geburtstagsfeier war ich dann mit meinen Geschwistern in einer ließen Mall, weil sie mir unbedingt den Süßigkeiten Laden dort zeigen wollten (bei Süßigkeiten bin ich sofort dabei!).

Der Laden hatte folgendes Konzept: Man hat 3 Räume voller Süßigkeiten (Schokolade und Gummibärchen), man nimmt sich eine Tüte und füllt dort die Süßigkeiten, die man möchte, hinein, so konnte ich total viele unterschiedliche Süßigkeiten ausprobieren.

Meine neuen Lieblingssüßigkeit sind Salzbrezeln mit Schokolade überzogen (das Beste, was man an Schokolade essen kann!!).

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Aber jetzt zu meinem „richtigen“ Geburtstag. Da mein Geburtstag ja an einem Dienstag war, hatte ich leider Schule bis ca. 5:30. Im Vorhinein hatte ich aber schon mit zwei Freundinnen ausgemacht, dass wir an dem Tag in eine Mall gehen und dort einfach ein bisschen shoppen. Nach der Schule wurde ich dann von meiner Hostmum abgeholt, wir sind heim gefahren und dort war ein Paket aus Deutschland von meiner Familie angekommen (exakt an meinem Geburtstag). Über das Paket habe ich mich total gefreut (danke nochmal an meine tolle Familie!). In dem Paket waren echt viele Süßigkeiten, ein Pulli, ein Schlüsselanhänger und eine Karte (bestimmt habe ich jetzt was vergessen, sorry). Außerdem habe ich noch 3 Kochbücher bekommen, weil es immer Ewigkeiten dauert alle Rezepte hier umzurechnen, da hier fast alle Einheiten in „Cups“ angegeben werden. Eins der Bücher habe ich immer in der Schule dabei, damit ich was zu tun habe, wenn es ein bisschen langweilig wird 😉

Ich habe mich echt so über das Paket gefreut!

Danach sind meine Hostsister, meine Hostmum und ich eine Freundin von mir,eine andere Austauschschülerin aus Österreich, abholen gefahren. Wir wurde dann zu einer Mall gefahren (die selbe Mall in der ich schon am Sonntag war). Dort musste ich Marian, (liebe Grüße an dich haha) aufjedenfall den Süßigkeitenladen zeigen. Wir sind dann einfach noch ein bisschen dort rumgelaufen und haben dann später noch eine ander Freundin von mir, welche ich in Leichtathletik kennengelernt habe, getroffen. Mit ihr sind wir dann auch noch durch sämtliche Läden mit Schminke gelaufen…

Unser Highlight des Tages war dann aber noch der Besuch in der „Cheesecake factory“, einem rießen Restaurant in dem man eine mega Auswahl an Cheesecake hatte. Dieses Restaurant war einfach so cool. Einen kleinen Ausschnitt von der Karte findet ihr unten.

Bestellt haben wir dann einen „Salted Caramel Cheesecake „. Meine Freundin hatte beim bestellen erwähnt gehabt, dass ich Geburtstag habe und so kamen dann, als unsere Bestellung kam, 3 Mitarbeiter an unseren Tisch und haben für mich gesungen… (es sind sogar Leute stehen geblieben und haben sich angeschaut was an unserem Tisch passiert😂)

Und für alle die es interessiert. Der Kuchen war sooo gut!! Danach mussten wir meine Leichtathletik Freundin auch schon verabschieden und wir sind heimgefahren.

Mein Tag war echt mega toll und ich hatte so viel Spaß,

großes Danke nochmal an dich Marian (und natürlich an meine andere Freundin,aber ich glaube nicht, dass sie meinen deutschen Blog liest).

Das war es auch schon wieder von mir

Liebe Grüße Alia 🙂

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Unser Kuchen 

Mein Schulalltag

Salut,

da ich viele Fragen über meinen Schultag hier bekommen habe, versuche ich hier mal alles zu beantworten. Mittlerweile habe ich schon 2 Schulwochen hinter mir und mein Stundenplan ist endlich komplett.

Hier an meiner Schule ist es so, dass jeder Schüler einen individuellen Stundenplan bekommt. Ganz genau habe ich noch nicht heraus gefunden welche Fächer man wann belegen muss aber wenigstens habe ich meinen Stundenplan. Durch den individuellen Stundenplan hat man keine reguläre Klasse mit der man den ganzen Tag „unterwegs“ ist. Man hat einzelne Kurse und es kann dazu kommen, dass man in seinem Kurs gar niemand kennt (alleine die „10th Grade“ bei mir hat ca. 600 Schüler). Wie in Deutschland geht hier eine Stunde auch 45 Minuten.

Zu meinem Stundenplan:

Zu dem Stundenplan muss ich erst noch sagen, dass sich jede Kurse, genau in der selben Reihenfolge, jeden Tag  wiederholen. Das unten ist mein Stundenplan:

  1. Stunde: Chemistry
  2. Stunde: Geometry
  3. Stunde: Small Animal Management
  4. Stunde: French
  5. Stunde: English
  6. Stunde: World History
  7. Stunde: Track

Die Schule hier fängt immer erst um 9 Uhr an, was echt viel angenehmer als in Deutschland ist. Leider habe ich aber jeden Tag immer bis mindestens 17:00 Uhr Schule und danach meistens noch ca. eine Stunde Hausaufgaben…

Noch eine Sache zu dem Fach „Small Animal Management“: In dem Fach lernen wir Dinge über den Umgang mit kleinen Tieren (z.B. Hunde, Katzen etc.) Der beste Part an dem Fach ist aber der „DogDay“, den wir jeden Freitag haben: Leute(Schüler/Lehrer) bringen ihre Hunde in die Schule und wir spielen mit denen, gehen mit ihnen raus und waschen sie. Auf den Bildern könnt ihr ein paar Hunde sehen mit denen wir draußen waren.

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Schulbusse
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Hunde in „Small Animal Management“

Aber jetzt generell zu meiner Schule:

Die Unterschiede zu meiner Schule in Deutschland sind echt groß! Man „darf“ hier sein Handy im Unterricht fast die ganze Zeit benutzen (eigentlich nur um Informationen zu suchen, aber man kann sich denken, dass das fast niemand macht). Manche hören im Unterricht sogar Musik. Was ich aber am Lustigsten fand, war ein Junge, der einfach im Unterricht angefangen hat zu facetimen (Warum???). Außerdem ist es hier in den „Klassen“ viel unruhiger und generell etwas lauter. Manche frühstücken, andere unterhalten sich  und ich sitze dazwischen und beobachte alles so gut es geht, haha. Das hört sich jetzt alles zwar sehr negatic aber eigentlich mag ich meine Schule hier, auch wenn es manchmal ein bisschen langweilig ist 🙂

Was ich aber sehr gut an der Schule finde sind die ganzen Sportteams. Man kann hier von Soccer-Wrestling fast alles machen und das echt mit guten Coaches. Ich denke so viele Sportteams „schweißen“ die Schule nochmal mehr zusammen, weil man eben eine Gemeinschaft ist und gemeinsam sein Team unterstützt. Und eine weiter gute Sache an den Sportteams ist, dass man einfach auch schon mit seinen Sportsachen in die Schule kommen kann und es keinen interessiert was man an hat.

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Leichtathletikbahn +Footballfeld

Ankommen und erster Schultag

Salut,

Jetzt bin ich einfach schon zwei Wochen hier. Diese zwei Wochen sind so schnell vorbei gewesen!

Aber alles der Reihe nach.

An den ersten paar Tagen war ich durch die 7 Stunden Zeitverschiebung (Texas ist der Zeit von Deutschland 7h hinterher) total müde. Viel haben wir dort auch noch nicht gemacht.

Ich hatte erstmal Zeit mich ein bisschen einzuleben.

Am zweiten Januar waren wir mit der gesamten Familie in Dallas und haben uns einfach die Stadt ein bisschen angeschaut und sind danach in eine riesen Mall (Shoppingmeile) gefahren.

Jetzt weiß ich auch, was es mit dem Spruch „Everything is bigger in Texas“ auf sich hat. Die Mall war echt gigantisch.

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Ausblick von dem Museum auf Dallas

 

Die restlichen Tage bis zum 6. Januar haben wir eigentlich größtenteils zu Hause verbracht, oder sind in andere kleinere Malls gefahren. Was mir aber jetzt schon auffällt ist, dass die öffentlichen Verkehrsmittel hier bei weitem nicht so gut ausgebaut sind wie in Deutschland. Hier gibt es nichts, was einer U-Bahn, einer Straßenbahn oder ähnlichem gleichen würde, überall muss man mit dem Auto hinfahren.

Aber weiter im Text:

Am 6. Januar waren mein ältester Gastbruder und seine Freundin, der andere Gastbruder, meine Gastschwester und ich in Dallas in dem Museum „of Nature and Science“, was eigentlich echt interessant war. Unten auf den Bildern seht ihr auch den Ausblick von dem Museum auf Dallas.

Jetzt zu meinem ersten Schultag.

Meine Winterferien gingen bis zum 3.1., also ging die Schule für mich am 4.1. los.

Da ich meine Fächer noch nicht gewählt hatte, musste ich am 3.1. schon in die Schule um dort alles mit de „Counsellor“ zu besprechen was meinen Stundenplan anging.

Auch musste ich meine ganzen Unterlagen wie z.B. Impfpass abgeben (in solchen Sachen sind sie dort sehr streng).

Nachdem ich meinen Stundenplan hatte, haben meine Mum und meine Schwester noch gezeigt, wo meine Klassenzimmer sind. Anders als in Deutschland hat hier jeder Lehrer einen Klassenraum und die Schüler wechseln von Raum zu Raum (ja Räume wechseln wir in Deutschland auch).

Btw. meine Schwester geht auf die selbe Highschool wie ich.

Nach ein paar Problemen wegen meiner Impfungen konnte ich aber am 4.1. die Schule dort beginnen.

Die Schule beginnt hier für mich um 9 Uhr und da ich gebracht werde müssen wir meist erst um 8:35 Uhr losfahren.

Mein erster Schultag war mehr oder weniger nicht so aufregend. Die Leute in meinen Klassen waren teilweise nicht sehr kontaktfreudig und so habe ich auch nicht mit zu vielen Leuten geredet (das liegt vielleicht auch daran, dass allein in meiner Stufe ca. 600-700 Schüler sind und es nichts neues ist, wenn jemand dazu kommt).

Kurz noch etwas zu dem Schulsystem hier. Jeder Schüler hat pro Tag 7 Stunden/Fächer. Eine Stunde geht ca. 45 Minuten (ganz genau hab ich das noch nicht herausgefunden😂).

Jeder hat seinen eigenen Stundenplan und man hat keine Klasse wie hier in Deutschland. Zudem wiederholt sich der Stundenplan an jedem Schultag.

Meine 7 Fächer waren am Anfang Art, French, Chemistry, Geometry, World History, English und Track and Field (Leichtathletik).

Nach den ersten zwei Tagen ist mir aber aufgefallen, dass die Fächer teilweise sehr einfach waren und jetzt konnte ich die Fächer in einem höheren Level wählen. Kunst habe ich ganz abgewählt und habe jetzt stattdessen „Small Animal Management“ (worunter ich mir noch nichts vorstellen kann).

Was mir an der Schule aufgefallen ist, ist dass jeder seinen eigenen Style hat. Manche kommen in Anzug und Fliege, ander in Hausschuhen und manche sogar mit einer Decke. Niemand wird dort komisch angeschaut wenn er einfach in den Klamotten kommt, auf die er Lust hat. Das finde ich einfach mega cool!

Mittlerweile (15.1.) habe ich in der Schule aber doch schon einige Leute kennengelernt und ich denke nur die ersten paar Tage waren ein bisschen „holprig“.

Das war es jetzt erstmal für den Anfang aber ich denke es wird sicher nochmal ein Eintrag über die Schule kommen, da ich noch echt viel zu erzählen habe.

Liebe Grüße Alia

Der Flug und die Ankunft

Der Flug und die Ankunft

Salut an alle!

Dieser Eintrag wird hauptsächlich um meinen Flug Ankommen gehen.

Im Moment sitze ich in Frankfurt am Flughafen und realisiere erst so langsam, dass ich für 5 Monate nichtmehr hier sein werde. (Ja 5 Monate sind nicht die Welt aber im Moment eine ganze Weile). Aber noch ein paar Sachen zu dem Flug im Voraus.

Der Flug geht ca. 11 Stunden und ich fliege direkt nach Dallas.

Jetzt nach dem Flug kann ich sagen, dass der Flug nicht so schlimm war wie erwartet.

Die Zeit ging eigentlich relativ schnell rum und es gab an Bord eine echt große Filmauswahl und gutes Essen ;).

In Dallas angekommen bin ich einfach den ganzen Leuten hinterhergelaufen die in meinem Flieger waren. Als Erstes kam man zu einem Schalter, an dem das Visum angeschaut und kontrolliert wurde. Meine Fingerabdrücke wurden genommen und noch ein Foto gemacht (ich glaube das Foto sieht echt schrecklich aus).

An alle die auch noch für einen längeren Zeitraum verreisen: Macht euch eine Mappe mit einfach allen Unterlagen die ihr von eurer Organisation oder generell für das Auslandsjahr bekommen habt.

Als nächstes konnte ich dann meine Koffer abholen, ich glaube dazu muss ich nichtsmehr sagen außer vielleicht, dass ich zwei Koffer dabei habe, weil ich ein bisschen zu viel Gepäck hatte (ups).

Danach kam ich noch zur Gepäck Kontrolle und meine Koffer wurden gescannt.

Zum Glück gab es dort auch keine weiteren Probleme und ich konnte zum Ausgang gehen.

Ich kam also zum Ausgang und als ich durch war, sah ich da auch schon meine gesamte Gastfamilie stehen (zu der kommt noch extra was). Sie hatten extra für mich ein Plakat gebastelt 😍

Wir sind dann alle zum Auto gegangen und nach Hause gefahren. Von Anfang an waren alle richtig herzlich, total lieb und mega aufmerksam!

Hier wurde mir dann erstmal alles im Haus gezeigt und dann habe ich mein Zimmer bekommen, was echt riesig ist.

Danach habe ich mir nur noch mit meiner Gastschwester ein paar wichtige Ort hier angeschaut (z.B. die Schule oder die Leichtathletik Anlage) und danach bin ich sofort schlafen gegangen.

Was mir aber hier noch aufgefallen ist, ist dass es sehr viele Gegenden gibt an denen die Häuser einfach alle komplett gleich aussehen und sehr symmetrisch angeordnet sind (die Straßen verlaufen alle irgendwie nach einem Muster), das konnte man auch gut aus dm Flugzeug sehen.

Das war es erstmal mit den ersten Eindrücken.

Heidi (2.1.18) hat meine Familie noch vor mit mir nach Dallas zu gehen und mir ein paar Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Davon kommen bestimmt auch noch Bilder:D

Grüße aus Plano, Alia

Mein neuer Blog!

Salut und Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Schön, dass du dich entschieden hast bei mit vorbei zu schauen. Ab dem 1.1.2018 werd ich hier aktiv werden. Hier werden alle möglichen Posts kommen.  Alle wichtigen Informationen über mich findet ihr in dem Punkt „über“. Bei irgendwelchen Wünschen oder Anmerkungen schreib mir einfach!